Familie zerstört – Vater, Sohn und Schwiegertochter sterben infolge Verfolgung von Falun Dafa

Eine ganze Familie in der Provinz Shandong hat aufgrund der Verfolgung von Falun Dafa [1] durch das kommunistische Regime Chinas unvorstellbares Leid erfahren und endete für drei Familienmitglieder mit dem Tod.

Die Familie lebte im Kreis Wucheng in der Provinz Shandong. Der Sohn Chen Guibin wurde so sehr verprügelt, dass er danach gelähmt war und bald darauf im Alter von 35 Jahren starb. Der verwitweten Schwiegertochter Zhou Haitao wurden während der Haft Essen, Schlaf und Toilettenbenutzung verwehrt. Sie erkrankte infolge der Folter und Gehirnwäsche an einer psychischen Störung und starb an deren Folgen. Auch der betagte Vater, Chen Jinghua, ein pensionierter Lehrer war inhaftiert. Er starb nach vielen Schikanen im Jahr 2018. Die Behörden erpressten trotz der Armut der Familie immer wieder Geld von ihr.

Im Folgenden erfahren Sie weitere Einzelheiten über das Schicksal dieser Familie.

Tod des Sohnes

Chen Guibin, ehemaliger Mitarbeiter der Baumwollfabrik Wucheng in der Provinz Shandong, stirbt 2001 mit 35 Jahren infolge der Verfolgung von Falun Dafa.

Herr Chen Guibin arbeitete in der Baumwollfabrik Wucheng in der Provinz Shandong. Im Kindesalter bekam er Tracheitis, eine bakterielle Infektion der Luftröhre, die zu einer Verstopfung der Atemwege führte.

Nachdem er im März 1995 begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, war Herrn Chens Gesundheit wiederhergestellt. Er folgte der Lehre des Falun Dafa. Durch seine Ehrlichkeit und hohe Arbeitsmoral verschaffte er sich Respekt an seinem Arbeitsplatz und in der Gesellschaft.

Als die Verfolgung im Juli 1999 begann, ging Herr Chen nach Peking, um Gerechtigkeit für Falun Dafa zu fordern. Er wurde über einen Monat lang festgehalten. Nach seiner Freilassung musste er sich täglich bei der Polizei Wucheng melden. Er und seine Frau wurden später jedes Mal für mehr als zehn Tage festgehalten, wenn ein besonderer Termin von weltweiter Bedeutung für die Falun-Dafa-Praktizierenden bevorstand. Die Polizei Wucheng durchsuchte am 25. Juli 1999 auch Herrn Chens Wohnung und beschlagnahmte Eigentum im Wert von über 3.000 Yuan (etwa 390 EUR) und Bargeld von mehr als 2.500 Yuan (etwa 325 EUR).

Ende Dezember 2000 wurden Herr Chen und seine Frau erneut verhaftet und in einer Haftanstalt in der Baumwollfabrik Wucheng festgehalten. Hou Jincai, der Sicherheitsmanager der Fabrik, hatte den Verdacht, dass Herr Chen andere angewiesen hatte, zum Petitionieren [für Falun Dafa] nach Peking zu gehen. So ließ Hou ihm Handschellen anlegen und befahl vier Leuten, ihn zu misshandeln. Eine Person stieß hart von hinten gegen Herrn Chen, sodass dieser fiel. Da seine beiden Hände gefesselt waren, konnte er sich nicht selbst abstützen und sein Kopf traf auf einen Aktenschrank aus Metall. Eine spätere medizinische Untersuchung ergab schwere Frakturen der Halswirbel, sodass er infolgedessen gelähmt war.

Hou und andere schlugen Herrn Chen weiter, während er bewusstlos auf dem Boden lag. Hou zog dann Herrn Chens Schuhe und Socken aus und öffnete seine Kleidung. Die Angreifer brachten Herrn Chen in diesem Zustand nach draußen, wo es geschneit hatte. Sie ließen ihn dort über eine Stunde liegen. Danach brachten sie Herrn Chen ins Haus und legten ihn auf ein Holzbrett in einem unbeheizten Raum.

Auch Chens Frau, Zhou Haitao, wurde in der gleichen Haftanstalt festgehalten. Sie hörte von seinen Schlägen und meldete sie dem Firmenchef, Wang Yumin, der sie aber ignorierte. Mehrere Anträge von Chens Mutter und seinem jüngeren Bruder, Zhou besuchen zu dürfen, wurden abgelehnt.

Zhu Guixiang, Chens Mutter, erfuhr von der Verletzung ihres Sohnes während eines Besuchs am nächsten Tag. Sie und ein Arzt kontaktierten wiederholt die Leitung der Firma. Herr Chen wurde schließlich 28 Stunden nach seiner Verletzung in ein Krankenhaus verlegt. Er starb am 7. Februar 2001.

Zhang Ruijun, der Leiter der Staatssicherheit der Polizei Wucheng, hatte die Oberaufsicht über die Prügelszenen gegen Herrn Chen vor Ort.

Tod der Schwiegertochter

Chen Guibin, seine Frau Zhou Haitao und der Sohn des Ehepaares

Herrn Chens plötzlicher Tod zerstörte das harmonische Leben von Frau Zhou und ihrem zehnjährigen Sohn. Danach lebten die beiden in Armut. Anfang 2001 ging Frau Zhou zur obersten Staatsanwaltschaft in Peking, um Gerechtigkeit zu fordern.

Ein Beamter sagte: „Sie haben einen überzeugenden Fall und ich stimme zu, dass Ihrer Familie Unrecht getan wurde. Aber es gibt nichts, was ich jetzt dagegen tun kann. In der Zukunft werden Sie den Fall gewinnen.“

Die Polizei Wucheng brachte Frau Zhou anschließend zur Gehirnwäsche-Einrichtung Dezhou und hielt sie dort mehr als drei Monate lang fest. Dort wurde sie geschlagen, ausgehungert und des Schlafes beraubt. Selbst der Zugang zur Toilette wurde ihr verwehrt. Sie war auch gezwungen, sich Videos anzusehen, die Falun Dafa und seinen Gründer verleumdeten. Danach brachten Beamte sie ins Frauenarbeitslager Jinan, wo sie über sechs Monate lang festgehalten und mit Elektroschlagstöcken geschockt wurde. Sie wurde dabei an den Armen aufgehängt und geschlagen.

Die Folter schwächte rasch ihre Gesundheit. Danach war sie nicht mehr in der Lage, eine Anstellung zu behalten. Die finanzielle Schwierigkeit und der Stress führten zu einer psychischen Störung, die sie zwang, bei ihren Schwiegereltern zu leben. Sie starb im Jahr 2017.

Das Leiden der Eltern

Chen Guibins Eltern, Chen Jinghua und seine Frau Zhu Guixiang, hatten früher viele Beschwerden, darunter Herzkrankheiten, Magenprobleme, Beinschmerzen und Gebärmutterkrebs. Nachdem sie angefangen hatten, Falun Dafa zu praktizieren, wurden sie wieder gesund. Indem sie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgten, hatten sie ein harmonisches Familienleben mit guten Beziehungen zu ihren Nachbarn.

Chen Jinghua wurde am 22. Juli 1999 in der Gemeinde Datun festgehalten. Ihm wurde Essen, Wasser, Schlaf und Toilettenzugang entzogen. Man zwang ihn, eine Aussage zu schreiben, die Falun Dafa diffamierte. Er musste sie im Knien vorlesen. Später brachten Beamte der Schule, in der er arbeitete, ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung im Kreis Zhuzhuang, wo er sogar selbst für die Kosten der Einrichtung aufkommen musste.

Es folgten weitere Gehirnwäschesitzungen und finanzielle Erpressung. Am 23. April 2000 wurde Herr Chen auf der Polizeistation Datun festgehalten. Die dortigen Polizisten befahlen ihm, Erklärungen zu schreiben, dass er auf Falun Dafa verzichtet. Außerdem verhängten sie eine Geldstrafe von 1.000 Yuan (etwa 130 EUR) über ihn.

Am 19. Juli 2000 wurde er wieder für ein paar Tage in die Gemeindeverwaltung von Datun gebracht und erneut mit einer Geldstrafe von 1.000 Yuan belegt. Da er kein Geld hatte, musste der Dorfparteisekretär als Bürge für seine Freilassung auftreten.

Im Januar 2001 wurde Herr Chen erneut inhaftiert und mit einer Geldstrafe von 1.000 Yuan belegt. Er entkam, als die Polizei ihn im Dezember 2001 verhaftete. Nachdem er und seine Frau untergetaucht waren, durchsuchte die Polizei ihre Wohnung. Herr Chen Jinghua starb im Jahr 2018.

 

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Chinesische Version

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