Provinz Liaoning: Hungerstreik im Mansanjia-Arbeitslager - Eine Falun Gong Praktizierende in Lebensgefahr!

Im September 2001 traten 129 Falun Gong Praktizierende in Hungerstreik, um gegen die zu Unrecht verlängerte Haftstrafen zu protestieren. Frau Qi Zhenrong, 41 Jahre, eine Falun Dafa Praktizierende der Gemeinde Hengren, der Stadt Benxi, Provinz Liaoning wurde am 29. Oktober 1999 zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Sie wurde ins Masanjia Arbeitslager gebracht und ist seitdem dort eingesperrt. Sie gehört zu den 130 Praktizierenden, die keine andere Möglichkeit mehr sehen, als durch einen Hungerstreik auf ihre unmenschliche Lage aufmerksam zu machen. Bis jetzt befindet sie seit über 40 Tagen im Hungerstreik und ist in akuter Lebensgefahr. Sie wurde in das Krankhaus des Masanjia Arbeitslagers gebracht, wo ihr trotz ihres bedenklichen Zustandes täglich eine Flasche Kochsalzlösung verabreicht wird, um sie von Falun Gong abzubringen.

Frau Qi ist vom Sterben bedroht. Obwohl sie sehr schwach ist, fordert sie dennoch weiterhin von der Regierung und den Polizisten, alle eingesperrten Falun Gong Praktizierende freizulassen und die Gewährleistung der grundlegenden Menschenrechte. Die Polizisten sagten ihren Familienangehörigen: "Nur wenn sie es absolut nicht mehr ertragen kann, dann erst könnt ihr sie abholen." Außerdem forderten sie 5.000 Yuan (ca.1250 DM).

Schon seit zwei Jahren setzt sich Frau Qi für die Gerechtigkeit ein und bekämpft das Böse. Sie wurde unzählige Male gefoltert, geistig und körperlich misshandelt. Trotzdem lässt sie sich nicht beirren und glaubt weiterhin fest an Falun Gong. Immer wieder, protestiert sie standhaft gegen die bösartige Verfolgung des Jiang Zemin Regimes.

Wir appellieren an alle gutherzigen Menschen, dieser bewundernswerten und großartigen Frau Beachtung zu schenken. Sie ist selbstlos und hat alles von sich ausgeschöpft, um die wahren Tatsachen offen zu legen; dennoch sind Polizisten aus dem Masanjia Arbeitslagers dabei, sie zu Tode zu quälen. Wir bitten um Unterstützung aller Menschen, damit die Verfolgung und Folter im Masanjia Arbeitslager und in ganz China ein Ende findet.


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