Andersdenkende feiern nicht in China

The Malta Times - Briefe an den Herausgeber
 

8. August 2001

Ich gratuliere dem chinesischen Volk für die Nominierung zur Austragung der Olympischen Spiele 2008.

Vor Auszählung der Stimmzettel versprach China, die Pressefreiheit und Menschenrechtssituation zu verbessern. Aber Versprechen wie diese haben wir auch schon vorher gehört.

Die Geschichte hat uns bereits gezeigt, dass das Jiang-Zemin-Regime immer schon alle internationalen Ereignisse dazu missbraucht hat, andersdenkende Stimmen zu unterdrücken. Und dies werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch die 70 Millionen verfolgten Falun Gong-Praktizierenden in China am eigenen Leibe zu spüren bekommen; [...]

Viele Menschen, nicht nur Falun Gong Praktizierende, sind in den Vorbereitungswochen vor der Wahl, als Peking begann, sich der "Unerwünschten" zu entledigen., gestorben.

Die chinesische Führung hat bereits angekündigt, Falun Gong "komplett zu vernichten". Es wurden bereits zwei Arbeitslager gebaut. Wir hatten schon einmal ein unterdrückendes, inhumanes Regime, das die olympischen Spiele ausgetragen hat.

Es ist unsere moralische Verpflichtung, die Welt davor zu warnen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.

Leeshai Lemish
Kfar Sava, Israel

 


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