Die Barmherzigkeit hat enorme Kraft

Seit der Veröffentlichung des Jingwen vom Meister „Über die Grenze der Nachsicht hinaus“ hatte ich die ganze Zeit lang ein menschliches Verständnis über die Beseitigung des Bösen gehabt. Während des Austausches mit anderen Praktizierenden war mir zwar klar geworden, dass das zu beseitigende die die Menschen steuernden bösen Faktoren sind. Allerdings wurden bei mir nur die oberflächlichen Aufregungen und die Wünsche nach Rache entfernt. Im Tiefsten richtete sich die Beseitigung des Bösen immer noch auf konkrete Personen.

Nachdem ich das Jingwen „Was sind Kultivierungsfähigkeiten“ und den Minghui-Beitrag über das Aussenden der aufrichtigen Gedanken zu lesen bekam, war ich froh darüber, dass ich nun mit den übernatürlichen Mitteln, die der Meister uns verliehen hatte, alles Böse einschließlich der bösen Menschen, die vom Bösen gesteuert werden, beseitigen kann. Mein Augenmerk lag primär auf dem Satz vom Meister, „...obwohl die ausgenutzten Menschen normalerweise diejenigen sind, die schlechte Gedanken haben oder bei denen schlechte Gedanken auftauchen“, und übersah den Satz davor, „soll man bei der Behandlung konkreter Probleme mit diesen Menschen an der Oberfläche möglichst ruhig und barmherzig umgehen, denn es ist den Menschen selbst normalerweise unklar, wenn sie vom Bösen ausgenutzt werden“ („Fa-Berichtigung und Kultivierung“). Beim Aussenden aufrichtiger Gedanken beseitigte ich das Böse mitsamt den Menschen, indem ich sie sofortige Vergeltung bekommen ließ. Außerdem sandte ich viele relativ hart formulierte Briefe an diese Menschen. Insbesondere wenn ich im Internet über die verhafteten und ermordeten Dafa-Praktizierenden las, wuchs in mir ein immer stärkerer Haß gegen das Böse. Für diejenigen Henkershelfer, welche die Mitpraktizierenden verraten hatten und abwegige Erkenntnisse verbreiteten, empfand ich auch sehr starken Haß. Beim Aussenden aufrichtiger Gedanken beseitigte ich auch diese Menschen. Allerdings wurde den Menschen, auf die ich gezielt hatte, seit einigen Monaten kein einziges Haar gekrümmt (Nur einer von ihnen, ein Polizist wurde von jemandem angegriffen). Das Böse war immer noch wie verrückt auf mich aus und suchte überall nach mir. Ich war etwas frustriert und entdeckte bei der Innenschau, dass ich immer unbarmherziger und meine böse Seite immer stärker wurde. Ich sagte im Herzen zum Meister: Meister, ich habe mich nicht gut kultiviert und meine Kraft ist nicht so groß. Ich kann das Böse nicht unter Kontrolle halten, werde aber auf keinen Fall mit dem Bösen kooperieren. Ich bat um die Hilfe des Meisters.

Kurz vor dem Nationalfeiertag begann eine neue Runde der Verfolgung. Die Verantwortlichen meiner Arbeitsstelle und die Polizei schickten verstärkt Leute in meine Heimatstadt, um mich zu fangen. Mit den Polizisten und dem Sicherheitspersonal meiner Heimatstadt bewachten sie zusammen jede Ecke, wo ich hingehen könnte. Überall fuhren Polizeiwagen herum. Ich spürte den starken Druck des bösen Feldes. Ich sandte immer wieder aufrichtige Gedanken aus. Die Empfindung des starken Drucks blieb aber. Mir kamen die Tränen. Ich sah in die Ferne des nächtlichen Himmels, wo vor meinen Augen böse Dämonen mal auftauchten und mal wieder verschwanden. Aus dem Tiefsten meines Lebens fand ich den standhaftesten aufrichtigen Gedanken: Lieber sterbe ich mit den Dämonen, aber ich werde auf keinen Fall ihre Arrangements anerkennen. Obwohl ich Eigensinne und Lücken habe, sind sie nicht würdig, mich zu verfolgen. Mein Leben entstand wegen des Fa und ich kann es für das Fa aufgeben. In diesem Moment spürte ich deutlich, dass ein Strahl starker Gong-Energie aus dem Bereich zwischen meinen Augenbrauen ausgesandt wurde.

Ich setzte mich hin, hob die Hand und sandte aufrichtige Gedanken aus. Meine Tränen liefen mir übers Gesicht: Das, was Dafa verfolgt, sind in Wirklichkeit die bösen Mächte, die diese Menschen steuern. „Der Meister will alle Wesen retten. Aber die bösen Mächte nutzen tatsächlich alle Wesen aus, um sich an Dafa zu versündigen. Das eigentliche Ziel liegt darin, alle Wesen zu vernichten.“ („Dafa ist unzerstörbar“) „Es ist nun einmal schlecht, es ist nun einmal giftig, es ist nun einmal häretisch, es ist genauso wie das Gift, wenn du es aufforderst, Menschen nicht zu vergiften, ist ihm dies unmöglich, denn es ist nun einmal so. Und während man es beseitigt, soll man auch gar nicht lange fackeln, einfach weg damit. Hiermit meinen wir nicht Menschen, sondern die bösen Lebewesen, die die Menschen steuern.“ („Erklärung des Fa auf der Falun Dafa-Konferenz 2001 zum Erfahrungsaustausch in Kanada“) „Doch die Beseitigung der bösen Lebewesen, die die Menschen manipulieren, um die Menschheit zu sabotieren, dient auch zum Schutz der Menschheit und aller Wesen. ... ... Deshalb ist die Beseitigung der Bösen gleichzeitig Fa-Berichtigung und auch Erlösung der Menschen in der Welt und aller Wesen.“ („Die aufrichtigen Gesinnungen der Dafa-Schüler sind mächtig“)

Als ich diese Fa-Grundsätze wirklich begriffen habe, strömte die Barmherzigkeit, die aus dem Tiefsten meines Lebens entstand, unaufhörlich nach außen. Als ich nochmals die aufrichtigen Gedanken aussandte, wuchs in mir die Barmherzigkeit und es herrschte in meinem Herzen Ruhe und Harmonie. Dämonen schmolzen einer nach dem anderen unter meinem aufrichtigen Gedanken. In diesen Momenten konnte ich meine Tränen noch weniger zurückhalten. Ich wurde bewegt durch die unbeschreiblich große Barmherzigkeit des verehrten Meisters und durch die Einsicht, dass der neue Kosmos immer reiner wird. Ich wurde froh, weil die Lebewesen den Katastrophen entkommen können. Ich wurde traurig wegen derjenigen Lebewesen, die nicht erkennen können und selbst nach dem bösen Ende suchen. Die Barmherzigkeit hat enorme Kraft ... ...

Oben waren einige persönliche Erkenntnisse von mir. Bei Fehlern bitte ich um den barmherzigen Hinweis der Mitpraktizierenden.

Ein Dafa-Praktizierender in China
03.11.2001


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